Der neue HSV verteidiger spielt am Sonntagschon gegen Herta BSC -
Interesse an Argentiniens Kapitän Sorin
An seinem ersten Arbeitstag in Hamburg hatte Joris Mathijsen noch Orientierungsprobleme. Nach dem ersten Training am Vormittag zeigten ihm aber viele Fans den richtigen Weg zurück in die Kabine, nachdem der holländische Nationalverteidiger geduldig Autogramme geschrieben hatte. Überhaupt war es ein hektischer erster Tag für Mathijsen. "Ich bin um acht Uhr in Hamburg gelandet. Danach zum Arzt, Training, wieder Arzt, Pressekonferenz. Ich habe das Hotel noch gar nicht gesehen", sagte der 26-Jährige am späten Nachmittag. Bis 2010 ist Mathijsen an den HSV gebunden. Für ihn selbst ist es ein Traumvertrag, nicht nur wegen der Jahresgage von knapp zwei Millionen Euro: "Ich war beim AZ Alkmaar. Wenn ein Verein wie der HSV anfragt, gibt es überhaupt keinen Zweifel. Als ich vom Interesse hörte, wollte ich sofort hierher."
Am Montag hat HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer erstmals persönlich Kontakt aufgenommen zu Mathijsen. Zur gleichen Zeit wurde auch Rafael van der Vaart, Mathijsens Landsmann, eingebunden. Der HSV-Kapitän hatte dem Vorstand nur Gutes zu berichten über seinen Kollegen in der Nationalmannschaft: "Er ist ein sehr guter Typ. Seine Stärke ist die Spieleröffnung. Aber auch mit dem Kopf ist er gut, obwohl er nur 1,81 Meter groß ist." 