Heute ballern Bouba & Co. los
Der HSV gegen Bielefeld - her mit dem Traumstart!
Die Unterstützung aus rund 50000 sangesfreudigen Kehlen ist ihnen auch heute gewiss. Das Volk wird toben, wenn Lotto King Karl kurz vor dem Anpfiff sein "Hamburg, meine Perle" durch das weite Rund schmettert. Wenige Minuten später werden die Profis des HSV dann wie seit Jahr und Tag und natürlich "forever and ever" aufs Feld geleitet. Altbekanntes Liedgut, das heute Konkurrenz bekommen soll. Gloria Gaynors "I will survive" könnte der neue Dauerbrenner im Volkspark werden. Sobald der Evergreen ertönt, ist Boubacar Sanogo richtig in Hamburg angekommen!
Ich will überleben - der Torsong des Ivorers ist Motto und Stimmungsstück zugleich. Nach der Nullnummer gegen Osasuna soll es heute, zum Bundesligaauftakt gegen Bielefeld (15.30 Uhr), heftig im Arminen-Netz zappeln. Sanogo ist bereit. Und voll konzentriert. Für den gestrigen Tag verpasste er sich selbst einen Maulkorb. Da will jemand Tore sprechen lassen.
Alle gönnen Bouba seinen Premierentreffer. "Das wäre ganz wichtig für ihn, wenn er mit einem Erfolgserlebnis startet", sagt stellvertretend sein Landsmann Guy Demel. Vielleicht sorgt aber auch Sturmpartner Paolo Guerrero für die musikalischen Höhepunkte des Nachmittags. "Im Ligapokal gegen Werder und gegen Osasuna hat es bei mir nicht geklappt", bemerkt der Peruaner - um die Erklärung gleich hinterher zu schieben: "Ich habe mir den Treffer für Bielefeld aufgehoben." Hält er Wort, wird T.I. mit "Let you know" die Freudenszenen begleiten.
Thomas Doll jedenfalls hegt keinen Zweifel daran, dass den Arminen heute die Ohren dröhnen werden. "Bouba und Paolo sind Goalgetter, absolute Torjäger", schwärmt der Trainer. "Ich denke, der Knoten wird platzen." Egal bei wem!
Alles ist bereitet für den Traumstart in die Bundesliga. Die vergangene Serie dient als Vorbild - niemals rangierte der HSV hinter den ersten drei Plätzen. Bielefeld, das durch die Ausfälle Vatas und Zumas arg geschwächt ist, kommt als Auftaktgegner gerade recht. "Wir wollen uns ganz viel Selbstvertrauen holen", erklärt Guerrero. Damit die Konkurrenz gleich weiß, wo die Musik spielt.
So will der HSV spielen: Kirschstein - Mahdavikia, Reinhardt, Kompany, Demel - de Jong, Jarolim, Trochowski, van der Vaart - Guerrero, Sanogo
Quelle: Mopo

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