Heute droht das dreckige Dutzend- Superstar Sorin »Wir brauchen das Erfolgserlebnis«
Derzeit hakt es irgendwo immer. Eine geschlagene Viertelstunde lang mussten die Profis des HSV nach ihrer Landung in Moskau im Flieger verharren. Die Bediensteten des Flughafens "Wuknowo" hatten vergessen, einen Bus zu bestellen, der die Gäste aus Deutschland zum Terminal kutschieren sollte. Immerhin, draußen lachte die Sonne. Russlands Hauptstadt empfing den HSV mit angenehmen 22 Grad und fast wolkenfreiem Himmel. Doch schon heute Abend (ab 18.30 Uhr, live bei Premiere) könnte es zappenduster werden.
Dem HSV droht das dreckige Dutzend. Seit elf Spielen (Liga, Pokal und Champions League) hat Hamburg nicht mehr gewonnen. Von einer Krise wollen die Vereinsoberen nichts wissen, obwohl sie offensichtlich ist. Ein weiterer Misserfolg bei ZSKA Moskau würde die Situation weiter verschärfen. Und den kompletten Verein vor dem Auftritt in Frankfurt (Sonnabend) brutal unter Druck setzen.
Trotz regiert beim HSV. "Irgendwann wird der Kno-ten platzen, warum also nicht gleich hier?", vermel-dete David Jarolim, der auch heute den verletzten Rafael van der Vaart als Kapitän ersetzen wird. "Wir wollen gewinnen - anders kann man so ein Spiel gar nicht angehen." So sieht es auch Juan Pablo Sorin: "Wir brauchen und wollen das Erfolgserlebnis. Warum nicht in Moskau?"
Moskau als Gradmesser für den HSV. Nach der Königsklassen-Auftaktpleite gegen Arsenal (1:2) ist ein Sieg fast schon Pflicht. Andernfalls geriete der Verein auch in der Champions League bereits nach zwei Spielen schon arg ins Hintertreffen. Noch hat der HSV es selbst in der Hand, das dreckige Dutzend abzuwenden - und endlich damit zu beginnen, der Saison einen positiven Anstrich zu verleihen. Bevor es irgendwann zu spät ist.
So will der HSV spielen: Wächter - Mahdavikia, Reinhardt, Kompany, Mathijsen - de Jong, Jarolim, Sorin, Trochowski - Sanogo, Ljuboja

0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home