Sorin im HSV-Kader gegen WerderJetzt geht's los. Für Juan Pablo Sorin. Der Argentinier steht nun doch im HSV-Kader für das Heimspiel am Sonnabend gegen Werder Bremen (Anstoß 15.30 Uhr). Zu diesem Schritt hat sich Trainer Thomas Doll entschlossen, nachdem der 30 Jahre alte Neuzugang sein erstes Training mit der Mannschaft problemlos hinter sich gebracht hatte.
"Er ist beschwerdefrei", sagt Trainer Doll über den nach seiner Wadenverhärtung wieder genesenen Sorin, der während der Trainingseinheit einen guten und absolut fitten Eindruck hinterließ. Überhaupt waren am Donnerstag alle HSV-Spieler bestens drauf, sie wirkten erstaunlich locker und fröhlich. Für eine Mannschaft, die in acht Pflichtspielen noch sieglos ist und mit mageren drei Punkten auf Platz 15 in der Fußball-Bundesliga rangiert, war die Stimmung geradezu sensationell. Es wurde gescherzt, gelacht und sich auf die Schulter geklopft. Vielleicht auch deshalb ist Doll optimistisch: "Ich habe für das Werder-Spiel ein sehr gutes Gefühl."
Seine Aussprache mit der Mannschaft und die am Tag danach folgende Unterredung der Spieler ohne den Trainer haben offenbar Wunder bewirkt. Jetzt müssten die HSV-Profis nur noch einen Heimsieg gegen den Tabellenneunten Werder Bremen folgen lassen - und genau damit beginnen dann wieder die Hamburger Probleme. Dem HSV liegt noch immer die 1:2-Niederlage gegen die Bremer im abschließenden Heimspiel der vergangenen Saison schwer im Magen. Obwohl Trainer Doll daran nicht mehr denken mag: "Das ist schon lange abgehakt, das hilft uns doch auch nicht weiter - wir blicken nicht zurück. Außerdem halte ich absolut nichts von Rache. Dieses Derby ist für uns ein Spiel wie jedes andere auch."
Der letzte HSV-Sieg gegen Werder Bremen datiert vom 2. Februar 2003, damals gab es ein 1:0, für das Sergej Barbarez verantwortlich zeichnete.
Quelle: Abendblatt

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