Daumen drücken für Atouba
Dauerpatient zurück aus Kamerun / »Er fühlt sich wohler«
Er ist völlig im Eimer. Seit der Rückkehr aus Kamerun liegt er mit 40 Grad Fieber im Bett, fühlt sich hundeelend. Zur Abwechslung handelt es sich in diesem Fall nicht um eine neue Episode aus der kurios-mysteriösen Krankengeschichte Thimothee Atoubas. Es hat seinen Mitreisenden zerlegt. Physio Uwe Eplinius muss strenge Bettruhe halten, Atouba hingegen war gestern ziemlich gut drauf - ein schönes Bild.
Einen 20-Minuten-Lauf überstand das Hamburger Langzeit-Sorgenkind gestern ohne neuerliche Schmerzentwicklung. Es sind mittlerweile die kleinen Erfolgserlebnisse, die den Abwehr-Zauberer, der wegen der Schmerzen im Schambeinbereich seit Monaten auf Eis liegt, froh machen. Sprechen wollte er über seine Situation gestern nicht. Nur so viel: "Mir geht es ganz gut." Im Zentralkrankenhaus in Yaoundé hatten Eplinius, sowie das Ärzte- und Physioteam der kamerunischen Nationalmannschaft die dauermalade Ex-"Spaßgranate" intensiver Behandlungen unterzogen. Massagen, Elektrotherapie, Krankengymnastik - das volle Programm. Doll: "Er fühlt sich wohler. Jetzt müssen wir die Daumen drücken, dass das auch so bleibt." Alle HSV-Fans drücken kräftig mit.
Quelle: Mopo

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