2006-10-19

Hoffnung Die »Spaßgranate« tanzt wieder

Manchmal mag es dem Selbstzweck dienen - keine Frage. Doch es sind mehr als überhebliche Tänzeleien, die Thimothee Atouba zum Spiel des HSV beiträgt. Die an Respektlosigkeit grenzende Leichtigkeit, mit der der Kameruner seine Gegenspieler veralbert, hat in der vergangenen Saison oft genug Signalwirkung für die Mitspieler gehabt. Jetzt ist er wieder da - und alle hoffen darauf, dass sein Gesundheitszustand stabil bleibt.

Er selbst mag momentan nicht sprechen. Sportchef Dietmar Beiersdorfer sagt zu Atoubas Comeback: "Man hat in Porto gesehen, wie wichtig er für uns ist - mit seiner Ausstrahlung und als Anspielstation." Ein gelungenes Debüt - auch ohne viel Training. Seit mehr als fünf Monaten hatte Atouba sich mit Beschwerden im Schambeinbereich herumgeschlagen. Bis zum Leverkusen-Spiel wird der am Ende von Krämpfen geplagte Linksverteidiger noch weiter an seiner Fitness gefeilt haben. Die Leichtigkeit war schon in Porto da.