Erste Gerüchte um DaumDaums letzter Bundesliga-Klub war bis Oktober 2000 Bayer Leverkusen. Jetzt will er wieder zurück
Die Schicksals-Woche des HSV (nur ein Sieg in den letzten 17 Spielen). Heute in Stuttgart (LIVE bei Bild.T-Online ab 20 Uhr), Samstag gegen Gladbach. Gibt’s die nächsten beiden Pleiten, bricht Hamburg wohl total zusammen.
Alles hängt jetzt an Thomas Doll (40).
Er sagt zum Stuttgart-Spiel: „Flutlicht, 20 Uhr, volles Haus, keiner glaubt an dich – etwas Besseres gibt es nicht, um eine Trotzreaktion zu zeigen.“
Doch klar scheint auch: Gibt’s in den nächsten fünf Tagen nicht die Wende, schmeißt Doll (Vertrag bis 2008) wohl von sich aus hin.
In Hamburg kursieren bereits erste Gerüchte über einen Doll-Nachfolger:
Christoph Daum (53), zuletzt bei Fenerbahce Istanbul, gilt bei einigen im Aufsichtsrat als heißer Kandidat. Daum liegt allerdings gerade flach, hat sich auf einer Brasilien-Reise mit einem Virus infiziert. Er hat hohes Fieber, kann kaum sprechen.
Im Vorstand will man von Diskussionen über Daum nichts wissen. „Es ist kein Thema, etwas zu verändern. Wir stehen weiter zusammen“, sagt Sportchef Dietmar Beiersdorfer.
Fraglich allerdings, ob sich Beiersdorfer und Vorsitzender Bernd Hoffmann selbst im Amt halten können, wenn die Talfahrt so weitergeht.
Zwei Pleiten diese Woche könnten auch für sie das Ende bedeuten. Dann stünde der HSV ohne Trainer und ohne Führung da. Ein starker Mann müsste her – wie Daum.
Quelle: Bild

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