Jetzt weht ein anderer WindTrainer droht den Etablierten / Zittern um Sanogo
Der Trainer weicht aus: "Nun lasst mich doch mal raus. Die Frage stellt sich überhaupt nicht, weil ich davon ausgehe, dass wir gewinnen." Und bei einer Pleite? Doll lässt offen, ob er dann die Brocken hinwirft. Er hofft auf die nächste Zündstufe der "Operation Kehrtwende". In Wolfsburg und Stuttgart tat das Team zarte Schritte in die richtige Richtung. Das entscheidende Element fehlt - die Tore. Die Stürmer sind gefragt, und denen macht Doll jetzt richtig Dampf.
Erst die Harmlosigkeit im Angriff ließ die Rufe nach Sergej Barbarez wieder laut werden. Seit drei Spielen steht vorne die Null - mangelhaft. "Ich will im vorderen Bereich den absoluten Willen und den Biss sehen, Tore zu machen und Freistöße rauszuholen", sagt Doll. Der Coach überlegt sogar, mit drei Spitzen gegen die Gladbacher-Auswärtsschießbude (schon elf Gegentreffer) anzutreten.
Und er macht den Etablierten Druck. Sanogo, Ljuboja, Guerrero und Lauth erhielten in dieser Saison ihre Chancen in der Startelf. Besart Berisha muss bislang darauf warten. Der Albaner beweist jedoch bei jeder seiner Einwechslungen, dass er weiß, wo er zu stehen hat. Bislang vergab er seine Einschusschancen mal unglücklich, mal überhastet - auch, weil er stets nur wenige Minuten hat, um sich zu zeigen. Doll: "Besart hat viel Herz und ist da, wos brennt."Ob Sanogo helfen kann, das notwendige Feuer zu entfachen, stellt sich heute heraus. Bouba hat eine Entzündung am Spann. Wer trifft, ist Doll allerdings egal. Für ihn zählt nur, dass sich die entscheidende Frage auch nach dem Spiel nicht stellt.

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